Der Morlang-Kompromiss.

Der Morlang-Kompromiss.

Die viel beachtete Aggression von RA Christian Löffelmacher und Alexander Morlang (beides aktive Mitglieder der Piratenpartei Berlin), unter Zuhilfenahme von Abmahnungen Meinungen zu unterdrücken, ist mit dem heutigen Tage fürs erste ins Leere gelaufen. Ich habe bereits im Strafverfahren Morlang ./. Lange (das Verfahren wurde gegen mich eingestellt) nochmals deutlich gemacht, dass ich Alexander Morlang nicht als „Rechts“ betrachte und dass die Bezeichnung als „kleiner Faschist“ auch diesbezüglich keine Ideologie in Kontext hatte. Dies hatte ich hinter verschlossenen Türen bereits am 30 August 2013 Alexander Morlang nochmals Face2Face versichert und ihn erneut mit seinen Methodiken konfrontiert. Ich bot bereits damals ihm – erneut – an, dass wir ohne „Anhang“ bei einem kühlen Blonden ggf. unsere Streitpunkte direkt klären könnten. Diese Möglichkeit bejahte Alexander Morlang sodann, weshalb dann in der Folge ich zu Gunsten des Bundestagswahlkampfs (und eines ggf. Neuanfangs der Partei in Berlin) ihn versicherte ihn bis auf weiteres nicht mehr als Faschist zu bezeichnen. Ich habe übrigens dies auch seit besagter Email bzw. Blogbeitrag nicht mehr getan.

Heute nun habe ich aus den selben Motiv heraus das Zivilverfahren im Interesse der Partei abgekürzt. Ich hätte problemlos ein entsprechendes Urteil zu meinen Gunsten erzwingen können, aber wie gesagt ging es mir stets um eine Sachklärung und die ist nun mit vielen guten Willen meinerseits geschehen. Ich bin auf Alexander Morlang, trotz seiner Aggression, zugegangen und habe ihm erneut die Hand gereicht. Er hat sie entgegen genommen. Ich bin gespannt wann Alexander nun Zeit finden wird für das zitierte kühle „Blonde“. Wir werden reden und nein, ich werde dessen Inhalt dann ganz intransparent hier nicht postulieren.

[box type=“info“]Und für unsere stets schlecht recherchierenden Schaulustigen bei PopcornPiraten: Richtig, es gibt keine Verurteilung, weder eine Abweisung noch eine Verurteilung. Es gibt eine Willensbekundung meinerseits und eine Niederlegung der Klage gegen mich. Eine Rechtspflicht ergeht daraus nicht. Deshalb hat auch Morlang nicht „gewonnen“ wie er postuliert. Er hat streng genommen verloren, denn zu seinen Gerichts und Anwaltskosten muss er noch das Ordnungsgeld bezahlen. Aber vielleicht hat am Ende die Partei gewonnen und die Erkenntnis dass man Meinungsverschiedenheiten nicht vor Gericht klärt, sondern im direkten Gespräch. Ich war immer und bin noch immer dazu bereit.

Vielleicht wollt ihr irgendwann mal journalistisch zumindest versuchen zu agieren. Dazu gehört auch mit allen Parteien zu sprechen BEVOR man vermeintliches „Popcorn“ postuliert. :D[/box]

Die Unterlagen zum Verfahren sind nach wie vor in den beiden oben genannten Blogbeiträgen verlinkt. Updates werden folgen.

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